
Pflegehinweise
Heutige Lektion: Geschirr und Besteck richtig einsortiert
Vor dem Einräumen des Geschirrs entfernt man alle groben und leicht anhaftenden Speisereste,
um ein Verstopfen der Siebe zu vermeiden. Vorspülen unter fließendem Wasser ist weder notwenig
noch ökologisch sinnvoll. Einzige Ausnahme: Leichte wasserunlösliche Rückstände wie Spinat,
Zigarettenasche oder gehackte Kräuter abspülen, da diese sehr feine Bestandteile haben und sich
durch die Umwälzpumpe auf anderen Geschirrteilen ablagern können.
Das Geschirr muss fest in den Geschirrkörben der Spülmaschine stehen. Insbesondere Gläser
können durch Aneinanderreiben beschädigt werden. Tassen kann man in die Ecken eines
Spülkorbes platzieren, tiefe Geschirrteile besser in die Mitte. Es dürfen keine Teile lose über
einsortiertes Geschirr gelegt werden, da sich dadurch so genannte Sprühschatten bilden und das
Wasser nicht mehr alle einsortierten Teile erreichen kann. Die Spülmaschine muss frei rotieren
können, damit das Sprühwasser ungehindert alle Geschirrteile benetzt.
Große Teile gehören in den unteren Geschirrkorb, kleine, auch leicht zerbrechliche Teile wie Gläser
und Tassen nach oben. Einige Spülmaschinen bieten die Möglichkeit, im unteren Geschirrkorb
große Gläser zu spülen. Auch hier gilt: fester Halt für alle Gläser! Kunststoffteile sind bei –
inzwischen seltenen – Spülmaschinen mit frei liegender Heizung grundsätzlich besser im oberen
Geschirrkorb aufgehoben.
Das Besteck wird unsortiert mit den Griffen nach unten in den Besteckkorb eingeordnet, damit
die schmutzbelasteten Teile gut von der Spülflotte und der Mechanik erreicht werden können.
Alternativ zum Besteckkorb wird heute auch in bestimmten Spülmaschinen eine Besteckschublade
angeboten. Hier wird das Besteck sortiert eingeräumt.